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Rezept Low Carb Schokoladenkekse

Rezept Low Carb Schokoladenkekse

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Heute habe ich ein besonderes Keksrezept für Dich, denn ich werde für meine Kekse ein besonderes Koch- und Backeiweißkonzentrat verwenden. Ich habe es von der Firma Hanuko zur Verfügung gestellt bekommen und darf meiner Kreativität freien Lauf lassen.

Dieser Artikel enthält Werbung, denn er ist in Kooperation mit der Firma Hanuko entstanden. Wenn Du Dich im Onlineshop dieser Firma etwas umschauen möchtest, brauchst Du nur hier zu klicken. Dir entstehen übrigens keine Kosten oder sonstigen Nachteile, wenn Du auf den Link klickst.

Da ich in diesem Rezept einen Teil meines Dinkelmehls durch dieses Produkt ersetze, möchte ich Dir vorab ein paar Informationen zum Produkt geben.

Informationen zum Produkt Hanuko Koch- und Backeiweiss

Das Hannuko Koch- und Backeiweiss besteht aus Sojaeiweißisolat, Weizeneiweiß, Milcheiweiß und Molkeneiweiß. Wie man an den Namen erkennen kann werden hier tierische Eiweiße mit pflanzlichen Eiweißen kombiniert.

Nun bin ich ja nur Foodbloggerin und keine Lebensmittelchemikerin, aber ich möchte trotzdem versuchen, diese Begriffe etwas zu erläutern.

Mir sagt allein der Name Sojaeiweißisolat schon, dass dieses Eiweiß aus der Sojabohne isoliert wird. Die Sojabohne, die zu den Hülsenfrüchten zählt, gilt im Allgemeinen als hervorragende Quelle für hochwertiges pflanzliches Eiweiß.

Das zweite pflanzliche Eiweiß ist das sogenannte Weizeneiweiß. Es ist auch unter dem Begriff Klebereiweiß oder Gluten bekannt. Gluten ist für die Backeigenschaft eines Mehles von zentraler Bedeutung.

Unter Milcheiweiß fasst man alle in der Milch vorhandenen Eiweiße zusammen. Milcheiweiß besteht zu 80 % aus Caseinen und zu 20 % aus Molkeneiweiß.

Wusstest Du, dass Molkeneiweiß auch Whey Protein genannt wird? Auch dieses tierische Eiweiß gilt als besonders hochwertig. Wie Du jetzt sicherlich schon ahnst, wird es natürlich in Sportlernahrung, insbesondere bei den Eiweißshakes, verwendet. Das hat auch einen guten Grund, denn Molkeneiweiß eignet sich besonders zum Muskelaufbau. Es kommt den körpereigenen Proteinen des Menschen sehr nahe und kann so schnell in körpereigenes Protein umgesetzt werden.

Verwendung vom Hanuko Koch- und Backeiweisskonzentrat

Die Firma Hanuko schreibt ausdrücklich, dass es sich bei diesem Produkt um einen Teilmehlersatz handelt. Das bedeutet, Du kannst Mehl nicht zu 100 Prozent durch das Hanuko Koch- und Backeiweiss ersetzen, sondern nur zu einem Teil. In dem Rezeptebuch “Schlanke Eiweissküche” variieren die Prozentangaben bei den einzelnen Rezepten ein wenig. Mitunter wird das Mehl zu 50 Prozent durch das Produkt ersetzt und manchmal auch nur etwa zu 30 Prozent. Deshalb werde ich mich auch erst einmal an die Backeigenschaften dieses Produktes herantasten und nur 30 Prozent vom Mehl durch das Hanuko Koch- und Backeiweiss.

Es eignet sich übrigens für alle möglichen Teigarten. Du kannst damit Pizza backen, Pasta machen oder aber Rührteigkuchen. Es eignet sich aber auch zum Kochen für Saucen, Mehlpeisen und vieles mehr.

Ich werde es nun also auf seine Kekstauglichkeit hin testen.

Vorbemerkungen zum Rezept

Ich habe mir überlegt, dass ich Low Carb Schokoladenkekse backen werde. Die Kekse werden jedoch nicht allein durch das Ersetzen eines Teils des Mehls zu Low Carb Keksen, sondern auch dadurch, dass ich weniger Zucker als sonst üblich verwende. Wegen seines schönen Karamellgeschmacks kommt hier zum einen etwas Kokosblütenzucker zum Süßen zum Einsatz und zum anderen auch Ahornsirup, der mit 67 g Kohlenhydrate auf 100 g bezogen, deutlich besser ist als der normale Haushaltszucker.

Um die Kekse geschmacklich noch etwas interessanter werden zu lassen, füge ich dem Teig etwas Instantespressopulver hinzu. Das ist jedoch einerseits reine Geschmackssache und andererseits nur gut, wenn Du die Kekse nicht für Kinder backst. Du kannst das Espressopulver also auch einfach weglassen. Die Kekse werden Dir trotzdem gelingen.

Nun noch ein kleiner Tipp in Bezug auf den Geschmack. Sicherlich gibt es für Gebäck bereits Schokoladentropfen zu kaufen und die sehen auch hübsch aus, weil sie alle die gleiche Größe haben. Ich ziehe es jedoch vor, dunkle Kuvertüre klein zu schneiden und zwar gerade weil die Stückchen dann nicht gleich groß sind und ich beim Essen meiner Kekse verschiedene Geschmacksnuancen habe. Meine Cookies garniere ich dann bevor sie in den Backofen kommen mit Schokoladentröpfen, damit sie hübscher aussehen, wenn sie fertig sind. Wenn Du lieber für alles Schokotropfen verwenden willst, kannst Du dies selbstverständlich tun. 😉

Damit alle Aromen sich richtig gut im Teig entfalten können, empfiehlt es sich, den Teig am Vorabend zuzubereiten und ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen. Solltest Du diese Zeit nicht haben, dann stelle ihn für eine Stunde zum Ruhen in den Kühlschrank und backe Deine Kekse am selben Tag.

Möchtest Du auch ohne Reue Kekse knabbern? Dann schau Dir das Rezept an.

Küchengeräte und -utensilien

  • Küchenwaage
  • 2 Rührschüsseln
  • Messbecher
  • Schneidbrett
  • Küchenmesser
  • Handrührgerät mit Rührbesenaufsatz
  • Eisportionierer
  • Teelöffel
  • Frischhaltefolie
  • Teigkarte
  • Messer
  • Backofen
  • 2 Backbleche
  • Backpapier
  • Backhandschuhe
  • Kurzzeitmesser

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachmachen!

Rezept zu „Rezept Low Carb Schokoladenkekse“

Zutaten

  • 1 Ei Größe M
  • 200 g Butter weich
  • 50 ml Ahornsirup
  • 5 g Vanilleextrakt das ist ein flüssiges Aroma aus dem Supermarkt
  • 50 g Kokosblütenzucker
  • 4 g Espresso Instantpulver
  • 200 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 g Hanuko Koch- und Backeiweisskonzentrat
  • 200 g Kuvertüre dunkel
  • N. B. Schokoladentröpfchen

Anleitung

Tag 1

  1. Vorbereitend die Butter und das Ei aus dem Kühlschrank nehmen.

  2. Die dunkle Kuvertüre mit dem Messer in kleine Stücke schneiden und zunächst beiseitestellen.
    Die dunkle Kuvertüre mit dem Messer in kleine Stücke schneiden und zunächst beiseitestellen.

  3. Wenn die Butter weich ist, wird sie in Stücke geschnitten und in eine Schüssel gegeben. Der Kokosblütenzucker wird nun hinzugefügt und alles wird zu einer cremigen Masse verrührt.
    Wenn die Butter weich ist, wird sie in Stücke geschnitten und in eine Schüssel gegeben. Der Kokosblütenzucker wird nun hinzugefügt und alles wird zu einer cremigen Masse verrührt.

  4. Danach das Ei, das Vanillearoma sowie den Ahornsirup hinzufügen und alles miteinander verrühren.

  5. Jetzt die Schokoladenstücke hinzufügen.

  6. Nun das Dinkelmehl, das Backpulver, die Prise Salz, das Hanuko Koch- und Backeiweisskonzentrat, das Instant Espressopulver in eine Schüssel geben und miteinander vermengen.

  7. Die Mischung aus Mehl, Backpulver, Espressopulver, Salz und Hanuko Koch- und Backeiweisskonzentrat peu à peu hinzufügen. Beim ersten Hinzufügen kannst Du noch gut mit dem Handrührgerät arbeiten. Danach solltest Du den Teig von Hand kneten. Tipp: Der Teig kommt Dir vielleicht zu trocken vor. Das ist normal, denn ich habe auch ein wenig an der Buttermenge gespart. Wenn Du ihn sorgsam knetest, wirst Du sehen, dass es geht.

  8. Den Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühschrank stellen oder aber für mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank geben.
    Den Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühschrank stellen oder aber für mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Tag 2

  1. Den Teig gut eine Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

  2. Zwischenzeitlich den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

  3. Während der Backofen vorheizt werden die Kekse gemacht. Dafür zuerst die Teigkugel mit der Teigkarte in 2 möglichst gleich große Portionen teilen. Die erste Portion nun noch einmal gut auf der Arbeitsfläche durchkneten. Tipp: Bitte kein Mehl auf die Arbeitsfläche geben. Auf einer glatten Arbeitsfläche geht es hervorragend ohne Zugabe von Mehl. Der Teig ist zunächst etwas krümelig. Das ist normal, denn im Teig ist nicht nur weniger Mehl, sondern ich habe auch etwas weniger Butter als sonst üblich verwendet (siehe auch Bemerkung oben). Du kannst ihn aber gut von Hand durchkneten.

  4. Ich mache zwei Keksvarianten: Variante 1: Mit dem Eisportionierer Kekse aus dem Teig ausstechen und den Teig dann etwas flach in den Eisportionierer drücken.
    Ich mache zwei Keksvarianten: 

Variante 1: 
Mit dem Eisportionierer Kekse aus dem Teig ausstechen und den Teig dann etwas flach in den Eisportionierer drücken.

  5. Die Kekse dann so formen, als wolltest Du Eiskugeln machen. Nun diese "Keksbällchen" mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen.
    Die Kekse dann so formen, als wolltest Du Eiskugeln machen. Nun diese "Keksbällchen" mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen.

  6. Wer mag, garniert die "Keksbällchen noch zusätzlich mit Schokladentropfen.
    Wer mag, garniert die "Keksbällchen noch zusätzlich mit Schokladentropfen.

  7. Das Backblech auf den mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens geben sowie den Kurzeitmesser auf 10 Minuten stellen. Danach prüfen, ob die Cookies fertig sind. Sonst die Backzeit einfach noch etwas verlängern.
    Das Backblech auf den mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens geben sowie den Kurzeitmesser auf 10 Minuten stellen. Danach prüfen, ob die Cookies fertig sind. Sonst die Backzeit einfach noch etwas verlängern.

  8. Die Kekse auskühlen lassen, bevor sie gegessen werden.
    Die Kekse auskühlen lassen, bevor sie gegessen werden.

  9. Variante 2: Die Teigkugel wieder etwas durchkneten, erneut mit dem Eisportionierer Kekse formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
    Variante 2: 

Die Teigkugel wieder etwas durchkneten, erneut mit dem Eisportionierer Kekse formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

  10. Nun eine Tasse nehmen und die Unterseite gut mit Wasser befeuchten. Die Kekse dann mit der Unterseite der Tasse flach drücken und die Kekse mit einem feuchten Messer etwas nachformen. Tipp: Die Unterseite der Tasse für jeden Keks anfeuchten. Schau Dir dazu auch meinen Film zum Rezept Gesunde Frühstückskekse an (https://kochfokus.de/artikel/gesunde-fruehstueckskekse/).
    Nun eine Tasse nehmen und die Unterseite gut mit Wasser befeuchten. Die Kekse dann mit der Unterseite der Tasse flach drücken und die Kekse mit einem feuchten Messer etwas nachformen. Tipp: Die Unterseite der Tasse für jeden Keks anfeuchten. Schau Dir dazu auch meinen Film zum Rezept Gesunde Frühstückskekse an (https://kochfokus.de/artikel/gesunde-fruehstueckskekse/).

  11. Wer mag, gibt nun wieder noch einzelne Schokoladentröpfchen auf die einzelnen Kekse.
    Wer mag, gibt nun wieder noch einzelne Schokoladentröpfchen auf die einzelnen Kekse.

  12. Auch dieses Backblech auf den mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens geben sowie den Kurzeitmesser auf 10 Minuten stellen. Danach prüfen, ob die Cookies fertig sind. Sonst die Backzeit etwas verlängern.

  13. Alle Kekse noch auskühlen lassen, bevor sie gegessen werden, damit sie schön mürbe sind.
    Alle Kekse noch auskühlen lassen, bevor sie gegessen werden, damit sie schön mürbe sind.

  14. Guten Appetit!
    Guten Appetit!

Rezepthinweise

Hast Du Fragen, Kritik oder Anregungen zum Rezept oder das Rezept schon ausprobiert? Dann hinterlass mir in den Kommentaren doch gerne Deine Meinung, stell Deine Fragen oder mach gerne Verbesserungsvorschläge. Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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