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Do It Yourself Gemüsebrühpulver

Do It Yourself Gemüsebrühpulver

Für ein Do It Yourself Gemüsebrühpulver (kurz DIY Gemüsebrühpulver) ist mittlerweile genau der richtige Zeitpunkt, denn so langsam aber sicher zeigt der Herbst, dass er nicht nur golden, sondern auch durchaus sehr verregnet sein kann. Genau dies bekomme ich mehr und mehr bei meinen täglichen Gassi-Gängen mit unserer Hündin Whoopie zu spüren. Ein um das andere Mal regnet es so stark, dass sowohl Hündin als auch Frauchen durchnässt ins traute Heim zurückkehren. Morgens reicht dann die heiße Tasse Kaffee, um sich wieder aufzuwärmen, abends jedoch ist eine heiße Suppe angebrachter (wie beispielsweise die Hokkaido-Kürbissuppe s. https://kochfokus.de/rezepte/hokaido-kuerbis-suppe/). In solchen Momenten möchte man nicht mehr lange in der Küche stehen und Gemüse putzen und schnippeln, sondern möglichst schnell etwas Warmes essen. Dann greife ich gern auf Gemüsebrühpulver zurück, das mir schon oft als Geschmacksgeber für Eintöpfe, Cremesuppen, Gulasch und viele andere Gerichte sehr gute Dienste geleistet hat. Wenn man zudem noch Reste vom Gemüse hat, das es zum Mittagessen gab, ist eine Cremesuppe im Nu gekocht.

Nun könnte man sicherlich auch ein Glas Instant Gemüsebrühe im Supermarkt kaufen, aber ich möchte so oft wie möglich auf Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder auch Zucker, verzichten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bei einem DIY Gemüsebrühpulver selbst bestimmen kann, welche Zutaten hineinkommen und somit ein ganz individuelles Instant Gemüsebrühpulver kreieren kann. Mit Hilfe einer Küchenmaschine oder eines Standmixers ist die Herstellung wirklich nicht sehr anstrengend.

Für die Herstellung des Do It Yourself Gemüsebrühpulvers braucht man folgende Küchenutensilien und -geräte:

  • Backofen
  • Küchenmaschine oder Standmixer
  • Schneidebrett
  • Gemüsemesser
  • Backpapier
  • 3 Backbleche
  • Sparschäler
  • Esslöffel
  • Schraubgläser

Rezept zu „Do It Yourself Gemüsebrühpulver“

Zutaten

  • 1 kg Möhren
  • 1 Sellerie
  • 2 Bund Petersilie ich verwende krause Petersilie
  • 500 g Tomaten
  • 500 g Zwiebeln
  • 1 kg Porree
  • 300 g Salz je nach Geschmack

Anleitung

  1. Zuerst werden die Möhren gewaschen, dann wird mit dem Sparschäler die Schale entfernt. Im Anschluss daran werden die Möhren in kleine Stücke geschnitten.

  2. Auch der Sellerie wird zunächst gewaschen, bevor man das untere Ende abschneidet. Wenn man einen Sellerie mit Kraut gekauft hat,kann man dieses übrigens gut als Gewürz für die Instantbrühe nutzen. Danach den Sellerie mit dem Messer rundherum schälen und auch in kleine Stücke schneiden.

  3. Die Petersilie unter fließendem, kaltem Wasser abbrausen, etwas trocken schütteln und die Blätter einfach von den Stielen abzupfen.

  4. Danach werden die Tomaten gewaschen, entstielt und geviertelt.

  5. Nun werden die Zwiebeln geschält und auch in kleine Stücke geschnitten.

  6. Der Porree muss etwas gründlicher gewaschen werden, denn zwischen seinen Blättern befindet sich häufig Erde. Zunächst jedoch schneidet man das Wurzelende ab. Ebenso verfährt man mit den grünen Blättern des oberen Endes. Danach schneidet man in das obere Ende ein Kreuz, das ein wenig bis in das Weiße des Porrees hineingeht. Nun wäscht man den Porree unter fließendem Wasser zunächst von außen ab und danach biegt man die Blätter an der Stelle um, an der das Kreuz geschnitten wurde, so dass auch ein Teil des Inneren vom Porree von der Erde gereinigt wird. Tipp: Wem das nicht gründlich genug ist, der schneidet den Porree der Länge nach durch und reinigt so Blatt für Blatt unter fließendem Wasser.
    Der Porree muss etwas gründlicher gewaschen werden, denn zwischen seinen Blättern befindet sich häufig Erde. Zunächst jedoch schneidet man das Wurzelende ab. Ebenso verfährt man mit den grünen Blättern des oberen Endes. Danach schneidet man in das obere Ende ein Kreuz, das ein wenig bis in das Weiße des Porrees hineingeht. Nun wäscht man den Porree unter fließendem Wasser zunächst von außen ab und danach biegt man die Blätter an der Stelle um, an der das Kreuz geschnitten wurde, so dass auch ein Teil des Inneren vom Porree von der Erde gereinigt wird.
Tipp: Wem das nicht gründlich genug ist, der schneidet den Porree der Länge nach durch und reinigt so Blatt für Blatt unter fließendem Wasser.

  7. Bis auf das Salz kommen nun alle Zutaten in die Küchenmaschine oder in den Standmixer und werden zerkleinert.
    Bis auf das Salz kommen nun alle Zutaten in die Küchenmaschine oder in den Standmixer und werden zerkleinert.

  8. Nun legt man das Backpapier auf die Backbleche und verteilt das zerkleinerte Gemüse darauf, und zwar in möglichst dünnen Schichten.

  9. Schließlich wird der Ofen auf 80 Grad gestellt und die Backofentür mit Hilfe eines Kochlöffels einen Spalt weit für etwa 2 Stunden offen gelassen. Dies macht man, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen weichen kann und so das Gemüse richtig trocknen kann. Man sollte die Masse auf den jeweiligen Backblechen zwischendurch umrühren.

  10. Nach etwa 8 Stunden schaut man nach, ob die Masse richtig getrocknet ist. Die Trockenzeit hängt von der Dicke der Schicht, die man auf dem Blech verteilt hat. Bei mir hat es auch schon ein paar Mal länger als 8 Stunden gedauert, weil ich zu viel Masse auf ein Blech gegeben habe oder aber auch zwischendurch vergessen habe, die Masse umzurühren. Also, zur Not einfach länger trocknen lassen, denn die Gemüsemasse muss richtig trocken sein.

  11. Ist die Masse gut durchgetrocknet, dann wird sie nochmals im Standmixer zerkleinert, so dass ein Gemüsebrühpulver entsteht. Nun wird noch das Salz hinzugefügt, bevor alles in die Schraubgläser gegeben wird.

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