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Süßkartoffelbrot

Süßkartoffelbrot

Wisst Ihr was ich an selbst gebackenem Brot so sehr mag? Man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen und einfach mal die Zutaten verwenden, die man wirklich mag. Ich mag beispielsweise keinen Kümmel und musste oft feststellen, dass in Broten, die ich beim Bäcker oder im Supermarkt gekauft habe, häufig Kümmel verwendet wird. Kennst Du das? Ein frisches Brot lacht Dich förmlich an und Du beißt voller Vorfreude in die abgeschnittene Scheibe und dann erwischst Du ausgerechnet ein Stück Kümmel. Wie heißt das Stückchen eigentlich? Ist das ein Kümmelsamen? Egal, wie auch immer. Für mich ist diese Art von Brot dann wirklich gegessen. Mein Mann darf sich dieser Art von Broten dann erbarmen. Der ist glücklicherweise nicht so „kümmelempfindlich“ wie ich.

Ein weiterer Vorteil von selbstgebackenen Dingen ist zudem, dass man genau weiß, welche Zutaten verwendet wurden, weil man sich die Zutaten selbst aussucht.

In der letzten Zeit habe ich häufig in den sozialen Netzwerken gelesen, dass Produkte aus den unterschiedlichsten Gründen zurückgerufen wurden. In solchen Fällen wird mir immer wieder bewusst, wie wertvoll etwas Selbstgemachtes doch ist.

Heute möchte ich ein Süßkartoffelbrot backen, dass nicht nur geschmacklich köstlich ist, sondern auch eine tolle Kruste hat. Wie man aus diesen Zeilen unschwer erkennt, bin ich mal wieder dabei, etwas auszuprobieren, dass ich so noch nicht gemacht habe. Ich stelle mir ein fluffiges Brot mit einer elastischen Kruste vor. Ob mir das wohl gelingt? Am Ende sind wir einmal mehr schlauer.

Damit mein Süßkartoffelbrot schön fluffig wird, verwende ich hier auch Hüttenkäse. Außerdem soll die Kruste elastisch und körnig sein. Also werde ich es zum Schluss in einer Körnermischung aus Sesam, Sonenblumenkernen und Walnüssen wälzen. Na, bist Du auf den Geschmack bekommen?

Küchengeräte und -utensilien

  • Küchenwaage
  • Sparschäler
  • Kartoffelmesser
  • Reibe für die Muskatnuss
  • Kochtopf
  • Kartoffelstampfer
  • Teelöffel
  • Esslöffel
  • große Rührschüssel
  • Brett, auf das man das fertig gebackene Brot ablegt
  • Messbecher
  • Handrührgerät mit Knethaken, wenn man den Teig nicht von Hand kneten möchte
  • feuchtes Küchentuch
  • kleine Pfanne
  • Wassersprühflasche
  • Backofenblech
  • Backpapier
  • Backofen
  • Backhandschuhe
  • Herd
  • Fettpfanne für den Backofen
  • Tasse
  • Mörser und Stößel
  • Zeitmesser

Rezept zu „Süßkartoffelbrot“

Zutaten

  • 400 g Süßkartoffeln
  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 400 g Dinkelmehl plus etwas Mehl, um die Arbeitsfläche zu bemehlen
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Honig
  • 105 ml Wasser lauwarm
  • 200 g Hüttenkäse
  • 2 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss frisch gerieben
  • 1 Prise Zimt
  • n. B. Haferflocken
  • n. B. Walnüsse
  • n. B. Sonnenblumenkerne

Anleitung

  1. Vorbereitend wird die Hefe aus dem Kühlschrank genommen und so auf Zimmertemperatur gebracht. Zudem wird das Backblech mit Backpapier ausgelegt und die Walnüsse werden im Mörser zerkleinert.
    Vorbereitend wird die Hefe aus dem Kühlschrank genommen und so auf Zimmertemperatur gebracht. Zudem wird das Backblech mit Backpapier ausgelegt und die Walnüsse werden im Mörser zerkleinert.

  2. Danach die Süßkartoffel waschen, schälen, in Scheiben schneiden und gar kochen.

  3. Während die Süßkartoffeln garen, wird der Vorteig zubereitet. Dafür die beiden Mehlsorten in die Rührschüssel geben und gut miteinander vermengen.

  4. Nun eine Mulde in das Mehl machen. In diese bröselt man die Hefe und gibt etwa 50 ml lauwarmes Wasser und den Teelöffel Honig dazu. Danach verrührt man das Wasser mit der Hefe und dem Honig, bis die Hefe sich auflöst. Hierbei wird jedoch das übrige Mehl noch nicht verrührt. Anschließend deckt man die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und stellt sie an einen warmen Ort, um die Hefe gären zu lassen. Achtung: In den Vorteig gibt man noch kein Salz, denn die Hefe "mag kein Salz" und würde mit Salz nicht richtig gären. Man kann den Vorteig beispielsweise in den Ofen stellen und diesen auf etwa 30 bis 40 Grad heizen oder den Vorteig einfach bei Zimmertemperatur gehen lassen.
    Nun eine Mulde in das Mehl machen. In diese bröselt man die Hefe und gibt etwa 50 ml lauwarmes Wasser und den Teelöffel Honig dazu. Danach verrührt man das Wasser mit der Hefe und dem Honig, bis die Hefe sich auflöst. Hierbei wird jedoch das übrige Mehl noch nicht verrührt. Anschließend deckt man die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und stellt sie an einen warmen Ort, um die Hefe gären zu lassen. Achtung: In den Vorteig gibt man noch kein Salz, denn die Hefe "mag kein Salz" und würde mit Salz nicht richtig gären. Man kann den Vorteig beispielsweise in den Ofen stellen und diesen auf etwa 30 bis 40 Grad heizen oder den Vorteig einfach bei Zimmertemperatur gehen lassen.

  5. Wenn die Süßkartoffeln gar sind das Wasser gut abgießen, die Kartoffelscheiben stampfen. Zu diesem Brei wird nun der Hüttenkäse hinzugefügt und untergerührt.
    Wenn die Süßkartoffeln gar sind das Wasser gut abgießen, die Kartoffelscheiben stampfen. Zu diesem Brei wird nun der Hüttenkäse hinzugefügt und untergerührt.

  6. Wenn der Vorteig sein Volumen vergrößert hat, fügt man das Salz, die Prise Zimt, Muskatnuss, die Mischung aus Süßkartoffeln und Hüttenkäse sowie das restliche lauwarme Wasser hinzu. Dieses fügt man Zug um Zug hinzu und verknetet den Teig dabei von Hand oder aber mit Hilfe eines Handrührgerätes mit Knethaken. Tipp: Den Teig, der an den Händen klebt, kann man leicht mit etwas Mehl lösen. Anschließend wird die Schüssel wieder mit dem feuchten Tuch abgedeckt und zum Ruhen und Aufgehen wieder in den warmen Ofen oder an einen anderen warmen Ort gestellt.
    Wenn der Vorteig sein Volumen vergrößert hat, fügt man das Salz, die Prise Zimt, Muskatnuss, die Mischung aus Süßkartoffeln und Hüttenkäse sowie das restliche lauwarme Wasser hinzu. Dieses fügt man Zug um Zug hinzu und verknetet den Teig dabei von Hand oder aber mit Hilfe eines Handrührgerätes mit Knethaken. Tipp: Den Teig, der an den Händen klebt, kann man leicht mit etwas Mehl lösen. Anschließend wird die Schüssel wieder mit dem feuchten Tuch abgedeckt und zum Ruhen und Aufgehen wieder in den warmen Ofen oder an einen anderen warmen Ort gestellt.

  7. In der Zwischenzeit die Haferflocken, die zerkleinerten Walnusskerne und die Sonnenblumenkerne ohne Fett kurz in der Pfanne rösten und diese zunächst beiseite stellen.

  8. Damit der Hefeteig nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt, wenn man ihn knetet, streut man etwas Mehl auf die Arbeitsfläche. Anschließend wird der Hefeteig auf der Arbeitsfläche durchgeknetet. Dies ist nötig, damit das bei der Gärung entstandene Gas entweichen kann.

  9. Den Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze stellen, die Fettpfanne des Backofens auf den untersten Einschub geben und auf diese zwei Tassen Wasser fließen lassen.

  10. Schließlich wird der Teig zu einem Brotlaib geformt und mit Wasser besprüht.

  11. Jetzt die zerkleinerten Walnüsse, die Haferflocken und die Sonnenblumenkerne auf die Arbeitsplatte geben. Dann den Brotlaib in der Körnermischung wälzen, einschneiden und auf das Backblech geben.
    Jetzt die zerkleinerten Walnüsse, die Haferflocken und die Sonnenblumenkerne auf die Arbeitsplatte geben. Dann den Brotlaib in der Körnermischung wälzen, einschneiden und auf das Backblech geben.

  12. Wenn das Wasser der Fettpfanne anfängt zu dampfen, das Backblech mit dem Brotlaib auf den mittleren Einschub in den Ofen schieben und zunächst 10 Minuten bei 220 Grad Ober- und Unterhitze backen.
    Wenn das Wasser der Fettpfanne anfängt zu dampfen, das Backblech mit dem Brotlaib auf den mittleren Einschub in den Ofen schieben und zunächst 10 Minuten bei 220 Grad Ober- und Unterhitze backen.

  13. Abschließend das Brot bei 200 Grad Ober- und Unterhitze weitere 40 bis 45 Minuten ausbacken.

Rezepthinweise

Der Versuch ist geglückt. Durch den Wasserdampf im Backofen ist die Kruste vom Süßkartoffelbrot schön elastisch geworden. Um dies zu überprüfen, sollte man das Brot allerdings ein wenig auskühlen lassen.

Der Versuch ist geglückt. Durch den Wasserdampf im Backofen ist die Kruste vom Süßkartoffelbrot schön elastisch geworden. Um dies zu überprüfen, sollte man das Brot allerdings ein wenig auskühlen lassen.

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