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Die Brombeere

Die Brombeere

In Mitteleuropa gibt es zahlreiche, unterschiedliche Arten der Rubus fructicosus. Ihre deutsche Bezeichnung lautet Brombeere, obwohl sie eigentlich keine Beere ist, sondern zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse gehört.

Da jede Beere sich aus zahlreichen einzelnen, kleinen Steinfrüchten zusammensetzt, nennt man ihre Früchte Steinfrüchte. Diese wiederum hängen quasi so dicht zusammen, dass sie die einzelne Brombeere oder besser gesagt die Sammelsteinfrucht hervorbringen. Die einzelnen Steine merkt man besonders deutlich, wenn man die Früchte roh isst, denn ihre kleinen Steine bleiben gern einmal zwischen den Zähnen hängen.

Das Erscheinungsbild dieser Pflanze erinnert stark an Rosen. So wachsen sie am Strauch und ihre Stängel sind mit zahlreichen spitzen Stacheln versehen. Wie auch die Dornen den Rosen als Schutz dienen, so schützen die Stacheln die Brombeere vor Tieren, dienen aber gleichfalls als Hilfe beim Klettern.

Es gibt jedoch auch Arten, die keine Stacheln aufweisen, wie beispielsweise Black Satin, Chester Thornless oder Arkansas Navaho. Die Erntezeit dieser Früchte ist im Spätsommer, also im August, aber sie reifen in unseren Regionen noch bis in den Oktober hinein. Das hängt natürlich wieder einmal vom Wetter ab.

In der Küche finden die Brombeeren unter anderem als Saft, Shake, Nachtisch, Kuchen, Torten oder als Brotaufstrich Verwendung. Man kann sie jedoch auch zu Likör verarbeiten. Außerdem wird aus ihren Blättern und zum Teil aus ihren Früchten Tee gemacht. Dieser besticht nicht nur durch sein köstliches Aroma, sondern soll auch bei leichten Durchfallerkrankungen für Linderung sorgen (dennoch sollte man zum Abklären der Beschwerden immer einen Arzt aufsuchen). Bei den Früchten handelt es sich um wahre Vitaminbomben. So enthalten sie unter anderem Provitamin A, Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe sowie das für den Zellschutz wichtige Vitamin E. Zudem gehören auch Kalium, Calcium, Kupfer sowie Magnesium zu ihren Inhaltsstoffen.  Daran wird schon ersichtlich, dass die Brombeere auch der Gesundheit dienlich ist. So geht ihr Ruf als Heilpflanze bis in die griechische Antike zurück. Dieses beerenstarke Obst ist mit gerade 44 kcal je 100 Gramm eine Frucht, bei wir ruhig des öfteren zugreifen können.

Man sollte bedenken, dass die Früchte vor der jeweiligen Verarbeitung nicht zu lange gewaschen werden dürfen, denn sie werden, wie auch Erdbeeren, sonst schnell matschig und verlieren ihr Aroma. Deshalb ist es ratsam, sie nur kurz unter fließendem Wasser zu reinigen und sie vorsichtig zu trocknen. Außerdem halten sie nach der Ernte gekühlt etwa 1 – 2 Tage. Sie sollten also möglichst zügig verzehrt oder weiterverarbeitet werden. Eine Form der Weiterverarbeitung findest Du hier https://kochfokus.de/rezepte/brombeergelee-selber/. Man kann sie übrigens zudem auch gut einfrieren und sich auf diese Weise diesen gesunden Genuss auch in den Wintermonaten noch schmecken lassen.

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