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Selbstgemachte Spätzle mit dem Spätzle Shaker

Selbstgemachte Spätzle mit dem Spätzle Shaker

Selbstgemachte Spätzle sind ein Genuss. Wer gerne Spätzle selbst macht, kann dies auf verschiedene Weise tun. Zum einen kann man den Teig durch die sogenannte Spätzlepresse drücken, man kann auch eine Spätzlereibe verwenden, Könner stellen ihre Spätzle jedoch mit Spätzlebrett und Spätzleschaber oder auch einfach mit dem Messer her. Was kann man jedoch tun, wenn man nicht ganz so geschickt ist im Umgang mit diesen Geräten? Auch für weniger Geübte gibt es mit Hilfe des Spätzle Shakers die Möglichkeit, eigene Spätzle zu herzustellen. Ich habe den 2-Portionen Shaker der Firma Stoneline getestet. Dieser wird unter anderem damit beworben, dass die Handhabung einfach sei, man eine optimale Teigausbeute habe sowie der Kunststoff ohne Weichmacher sei. Erstaunt lese ich zudem, dass sich hausgemachte Spätzle mit diesem Shaker innerhalb von 3 Minuten selbst machen lassen. Meine Erfahrung mit Nudelteig sagt mir jedoch, dass dieser in der Regel 30 bis 60 Minuten ruhen muss, bevor man ihn weiterverarbeitet. Ein wenig skeptisch bin ich daher schon gegenüber diesem Shaker, aber einen Versuch ist das Ganze schließlich doch wert.

Die Packung enthält neben dem Shaker einen kleinen Beutel, in dem zwei Edelstahlkugeln, die beiden sogenannten Mixkugeln, enthalten sind außerdem gibt es eine Anleitung, in der in 9 Schritten die Herstellung der selbstgemachten Spätzle detailliert beschrieben wird. Ganz praktisch finde ich auch, dass auf dem Shaker an sich schon die Mengenangaben aufgedruckt sind. Der Shaker selbst ist also auch eine Art Messbecher. Man braucht die Zutaten also nicht mehr gesondert abzumessen, sondern muss lediglich die angegebene Reihenfolge beim Befüllen beachten.

Die Mixkugeln gebe ich als erstes in den Shaker, obwohl laut Anleitung zunächst die Zutaten hineingefüllt werden sollen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sich der Teig vom Boden des Shakers löst, wenn die Kugeln als letztes dazugegeben werden.

Nachdem man alle Zutaten in den Shaker gefüllt hat, wird dieser gut verschlossen und das Shaken kann beginnen, dafür sind 30 Sekunden vorgesehen. Nach dieser Zeit ist mein Teig noch ein bisschen zu fest. Für diesen Fall wird laut Anleitung empfohlen, noch etwas Wasser hinzuzufügen und alles erneut zu shaken. Nun muss man den Shaker für etwa 30 Sekunden auf den Kopf stellen. In dieser Zeit soll der Teig also quellen. Nachdem man diese Schritte abgearbeitet hat, ist es dann so weit, der Spätzleshaker wird mit dem Düsenkranz nach unten über kochendes Salzwasser gehalten. Durch mehrmaliges Drücken des Behälters treten schließlich die Spätzleteigstränge aus und sollen nun 30 bis 60 Sekunden im kochenden Wasser ziehen. Ich erhöhe diese Zeit um 60 Sekunden, weil ich sicher gehen möchte, dass die rohen Eier, die im Teig verwendet wurden, nicht zu Salmonellen führen.

Fazit: Ich bin mit dem Ergebnis meiner ersten selbstgemachten Spätzle zufrieden. Die Handhabung des Shakers ist in der Tat einfach, auch ist die Teigausbeute zufriedenstellend. Nachdem ich die selbstgemachten Spätzle probiert habe, kann ich auch sagen, dass sie gut schmecken.

Verglichen mit handelsüblichen frischen Spätzle sind sie zwar von der äußeren Form her nicht so gleichmäßig, aber dafür, dass sie so schnell hergestellt wurden, sind sie sehr gut. Der 2-Portionen Shaker der Firma Stoneline ist also ein durchaus empfehlenswertes Hilfsmittel zum Herstellen selbstgemachter Spätzle. Mit etwas Übung kann man sicherlich auch etwas formschönere Spätzle herstellen. Ich habe meine Spätzle übrigens mit Paprika, Zucchini und Zwiebeln an Sojasahne zubereitet.

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